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Ausstellung

VCFe 8.0  in München (28.04.2007-29.04.2007)

Gezeigt wurden Modelle der verschiedenen MSX Generationen die auf dem deutschen Markt platziert worden sind. Angefangen von den ersten Philips MSX Computern bis hin zu den MSX2 HIGHEND-Modellen von Sony. Äußerlich unterschiedlicher können beide Geräte nicht sein und dennoch ist der MSX2 abwärtskompatibel zu MSX und verarbeitet Soft- und Hardware der ersten Generation. Als japanischer Vertreter wurde der MSX Turbo R präsentiert.
 

Auf der VCFe 8.0 wurde ein neues gutes MSX1-Demo, genannt "Utopia",  von Daniel Vik und Vincent van Dam auf den Philips® VG 8020 präsentiert. Auf den Sony® HBG-900D lief zeitgleich das "MSX2 DEMO VCFe 2007". Das MSX2-Demo beinhaltete eine Animation aus mehreren Bildern und einige Blenden von der Betitelungssoftware VIDEOsplit. Um eine optimale Arbeitsgeschwindigkeit zu gewähren wurden alle Bilder in den RAM-Speicher geladen.

Voraussetzung/ Daten:

* MSX2 mit 128 KB VRAM und Diskettenlaufwerk (3 Disketten 720 KB) oder CF-Card Interface
* 1,6 MByte RAM-Speicher wird benötigt, da keine Daten im Demo nachgeladen werden.
* 30 Screen 8 Bilder (256 Farben bei 256*212 Auflösung)
* 8 Bilder für Animation
* 22 Bilder für Blenden
* 18 Blenden von VIDEOsplit

Erfahrungen mit  BRUC 100, der DIKTATISCHE COMPUTER

Auf der VCFe gibt es auch immer einen Flohmarkt. Frank Salomon machte mich auf einen Computer aufmerksam, von den er meinte, es könnte ein MSX-Computer sein. Nach ein paar netten Worten mit den Verkäufern durfte ich diesen kurz an meinen Stand testen.

Äußerlich sieht der Computer nicht wie ein MSX-Computer aus. Die Cursor und Funktionstasten sind untypisch angeordnet. Ferner befinden sich viele zusätzliche Tasten auf den Computer, die nicht auf einen MSX-Computer schließen. Im deutschsprachigen Handbuch gibt es auch keinen Hinweis auf MSX und das fehlende MSX-Logo sei nur am Rande erwähnt. Wird der Computer eingeschaltet meldet sich der BRUC 100 mit "MCL extended  Basic version 1.2". Das spricht auch wieder gegen einen MSX-Computer.

Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten. Die Anschlüsse für das Kassettentape, Monitor und Slot ähneln den MSX ziemlich. Zusätzlich meldet er 28.815 KB freien Basicspeicherplatz was auch ein MSX ohne Diskettenlaufwerk meldet. Nun wollte ich es wissen. Einfach ein MSX-Modul oder Diskettenlaufwerk an den Slot anschließen könnte den Computer zerstören. Da ich den BRUC 100 nicht zerstören und schon gar nicht kaufen wollte, fragte ich ein paar Systemadressen in Basic ab und staunte nicht schlecht. Laut ermittelten Werte handelt es sich um einen MSX 1 , mit BASIC in Slot 0 und RAM in Slot 1.  Nach dieser Feststellung wurden am Slot folgende Erweiterungen getestet:

* Diskettenlaufwerk
* HUDSON SOFT®  BEE PACK® für die BEE CARD® T-PLAN
* SONY® CHEES-Modul  (Spiel)
*
Philips® HOME OFFICE-Modul (Anwendung)

Alle Erweiterungen über den Slot hat der BRUC 100 akzeptiert und die Programme wurden verarbeitet. Am Slot sind die 12 Volt (PIN 48 und PIN 50) nicht angeschlossen.

Als vollwertigen MSX-Computer würde ich den BRUC 100 jedoch nicht definieren. Er gibt diverse Unterschiede zu den MSX-Computer. Allerdings könnte man den BRUC 100 als MSX kompatiblen Computer definieren.

Sonstige Aufnahmen:

 



 

 

   

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